Die Rückkehr des Denkmals auf den Aliceplatz ! Es ist so naheliegend und würde den Aliceplatz nocheinmal deutlich sichtbar für Alle aufwerten. Bekanntlich steht der schöne Sandsteinsockel auf dem Alten Friedhof und die Teile der Viktoriastatue befinden sich im Haus der Stadtgeschichte. Überall wurden und werden Denkmale erfolgreich umgewidmet, bekommen eine neue Bedeutung. Das Denkmal für die Toten des Deutsch-Französischen Krieges, der einer der Ausgangspunkte für die beiden Weltkriege war, wird mit zusätzlicher Inschrift ein Antikriegsdenkmal. Aus der versehrten Siegesgöttin wird der Offenbacher Friedensengel ! Ein Gegenstück zu Bernd Rosenheims Stahlflamme am Rathaus. Das Denkmal könnte idealerweise wie früher auf einem begrünten Rondell stehen. Die versehrte Figur wird mit neuen Teilen ergänzt oder ein neuer Friedensengel wird gestaltet, zum Beispiel von Bernd Rosenheim. Man stelle sich die Wirkung vor : An Weihnachten festlich beleuchtet ein Weihnachtsengel ! Also auch für den Weihnachtsmarkt und auch für alle anderen Veranstaltungen eine große Bereicherung. Auf der Platzmitte wie früher, oder auch nach Norden verschoben, Richtung Frankfurter Straße. Es wäre ein neuer „alter“ Treff und Identifikationspunkt für alle Offenbacher und eine deutlich sichtbare, endlich auch einmal historische Stadtreparatur. Es handelt sich hierbei nicht um die Sanierung eines Schlosses oder den Neubau eines Gymnasiums. Vergleichsweise wenig Geld wäre auch hier bestens Angelegt. Später einmal könnte der Kiosk an anderer Stelle durch einen Neubau in einfachen historisierenden Formen ersetzt werden. Beispielsweise im Norden des Aliceplatzes oder am Ende der Frankfurter Straße am Marktplatz. Auch dies würde das Stadtbild, die viel beschworene Aufenthaltsqualität, sichtbar verbessern (wieder für vergleichsweise wenig Geld).
1 Kommentar
Also 1. Ein kleines begrüntes Rondell auf dem Aliceplatz anlegen, 2. Den Steinsockel reinigen (gegebenenfalls ausbessern) und auf dem Rondell wieder aufstellen, 3. Eine neue Friedensengel-Figur oder die alten Teile der Skulptur mit neuen Materialien ergänzt, auf dem Sockel stellen. Vergleichsweise wenig Aufwand und Kosten aber ein bleibender Gewinn für das Stadtbild, die „Aufenthaltsqualität“ – für Alle ! Wenn die Stadtregierung schon daran scheitern würde, was ginge denn dann überhaupt noch ?